Projekt Übergangskoordination

Das Projekt der „Übergangskoordination in der Region Südthüringen – Berufsstart 3.0“ wird durch den Europäischen Sozialfond (ESF) und den Freistaat Thüringen gefördert.

Laufzeit:                 01.10.2015 bis 31.10.2018

Ansprechpartnerin: Frau Grass (Sozialpädagogin)

  • Zu den einzelnen Zielgruppen des Projekts  gehören Schüler und Schülerinnen der Klassenstufen 8 bis 10, zum Teil mit einem sonderpädagogischen Gutachten.
  • Außerdem sollen diejenigen angesprochen werden, die sich in Vorbereitung auf eine Ausbildung oder ein Studium im naturwissenschaftlich-mathematisch-technischen Bereich befinden.
  • Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunft (Flüchtlinge, Migranten, Kinder von EU-Arbeitnehmern) erhalten ebenfalls Unterstützung durch die Übergangskoordinatorin.
  • Ziel des Projekts ist die Herausbildung der Berufswahlkompetenzen der einzelnen Schüler, welche es ihnen ermöglicht eine geeignete berufliche Richtung auszuwählen.

Derzeit werden im Projekt ca. 80 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an acht verschiedenen Schulen betreut.

Im gemeinsamen Beratungsprozess werden der individuelle Unterstützungsbedarf sowie geeignete Ziele für den Unterstützungsprozess erarbeitet. Dies erfolgt durch die Führung von Gesprächen zum sogenannten „IST-Zustand“ und zu bisherigen Aktivitäten der Berufsorientierung. Schulische Leistungen werden mit beruflichen Wünschen und Vorstellungen abgeglichen und eine Stärken-Schwächen-Analyse erstellt. Die Schüler sollen in der Lage sein Perspektiven zu planen und positive Zukunftsszenarien entwickeln zu können. Es werden Interessenprofile erstellt und auf deren Umsetzbarkeit überprüft. Auch geschlechteruntypische Berufsbilder sollen Beachtung finden. Zudem findet eine Praktikumsbetreuung statt, welche durch die gemeinsame Praktikumsplatzsuche, Begleitung und anschließende Auswertung gekennzeichnet ist. Während der Bewerbungsphase erhalten die Schüler und Schülerinnen Unterstützung im Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Anknüpfend daran werden Beratungen zu beruflichen und nachschulischen Möglichkeiten, wie zu Berufsbildern, Ausbildungsmöglichkeiten und speziellen Förderungen, durchgeführt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der regelmäßige Austausch mit den jeweiligen Schulen und Eltern. Dafür werden die Eltern zu Informationsabenden an die Schulen eingeladen und zum derzeitigen Stand ihres Kindes informiert.

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