Projekt Übergangskoordination

Das Projekt der „Übergangskoordination“ wird gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Laufzeit:                    01.08.2019 bis 31.07.2020
Projektnummer:       SFE 190021

Ansprechpartner: Herr Stefan Richter (Sozialpädagoge)

 

Für die Betreuung im Rahmen der Übergangskoordination können mit Einverständnis der Sorgeberechtigten folgende Zielgruppen gemeldet werden:

  1. Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Gutachten aller Schularten ab Klasse 8, die nicht durch einen Berufseinstiegsbegleiter oder in einem alternativen Förderangebot unterstützt werden.
  2. Schülerinnen und Schüler von Regelschulen, Gemeinschafts- und Gesamtschulen ab Klasse 8, die sich unsicher in ihrem beruflichen Werdegang sind, nicht von einem Berufseinstiegsbegleiter unterstützt werden und deshalb Hilfe über die Betreuung bzw. Beratung der Agentur für Arbeit hinaus benötigen.
  3. Gymnasiastinnen und Gymnasiasten ab Klasse 9, die sich nach Praxiserfahrungen unsicher in ihrem beruflichen Werdegang sind und deshalb zusätzliche Hilfe über die Betreuung bzw. Beratung der Agentur für Arbeit hinaus benötigen.
  4. Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache (Flüchtlinge bzw. Migranten; Kinder von EU-Arbeitnehmern) ab Klasse 8, die nicht bereits in den Zielgruppen (1), (2) und (3) erfasst sind.

 

Derzeit werden im Projekt ca. 80 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an acht verschiedenen Schulen betreut.

Im gemeinsamen Beratungsprozess werden der individuelle Unterstützungsbedarf sowie geeignete Ziele für den Unterstützungsprozess erarbeitet. Dies erfolgt durch die Führung von Gesprächen zum sogenannten „IST-Zustand“ und zu bisherigen Aktivitäten der Berufsorientierung. Schulische Leistungen werden mit beruflichen Wünschen und Vorstellungen abgeglichen und eine Stärken-Schwächen-Analyse erstellt. Die Schüler sollen in der Lage sein Perspektiven zu planen und positive Zukunftsszenarien entwickeln zu können. Es werden Interessenprofile erstellt und auf deren Umsetzbarkeit überprüft. Auch geschlechteruntypische Berufsbilder sollen Beachtung finden. Zudem findet eine Praktikumsbetreuung statt, welche durch die gemeinsame Praktikumsplatzsuche, Begleitung und anschließende Auswertung gekennzeichnet ist. Während der Bewerbungsphase erhalten die Schüler und Schülerinnen Unterstützung im Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Anknüpfend daran werden Beratungen zu beruflichen und nachschulischen Möglichkeiten, wie zu Berufsbildern, Ausbildungsmöglichkeiten und speziellen Förderungen, durchgeführt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der regelmäßige Austausch mit den jeweiligen Schulen und Eltern. Dafür werden die Eltern zu Informationsabenden an die Schulen eingeladen und zum derzeitigen Stand ihres Kindes informiert.

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